Wir wecken Vitalität und Lebensfreude
Charakter der Anwendung
Eine traditionelle Massageanwendung, bei der das Weichgewebe mit einer speziellen Abfolge oberflächlich und tiefenwirksam ausgeführter Griffe mit den Händen des Masseurs/der Masseurin bearbeitet wird. Die Massage beschleunigt das Entfernen oberflächlicher verhornter Hautreste, normalisiert die Spannung von Haut und Unterhaut und wirkt in der Tiefe auch auf die Muskulatur. Sie verbessert die Muskelaktivität, fördert die Durchblutung und sorgt für ein insgesamt angenehmes Körpergefühl.
Ablauf der Anwendung
Der Masseur/die Masseurin massiert mithilfe eines Gleitmittels (Emulsion, Öl, Creme) die Haut, das Unterhautgewebe und die Muskulatur an verschiedenen Körperpartien mit speziellen Techniken – Reiben, Kneten, Klopfen u. Ä. Die Teilmassage betrifft meist Rücken und Nacken; die Ganzkörpermassage den gesamten Körper.
Hauptindikationen
- Erkrankungen und Schmerzen der Wirbelsäule und Gelenke
- chronische rheumatische Erkrankungen
- nervöse Störungen
- Rekonvaleszenz nach schweren Verletzungen und Erkrankungen sowie Zustände nach allgemeiner Erschöpfung, Stress und muskulärer Ermüdung
Hauptkontraindikationen
- alle fieberhaften, infektiösen und akuten entzündlichen Zustände
- alle onkologischen Erkrankungen
- Zustände, die absolute Ruhe erfordern, eitrige und pilzbedingte Hautinfektionen
- Verletzung der Hautintegrität im Bereich der Massage
- dekompensierte (unbehandelte) Herz- und Gefäßerkrankungen
- Krampfadern im Anwendungsbereich der Massage
- Schwellungen im Anwendungsbereich
- bestimmte Blutungserkrankungen
- fortgeschrittene Arteriosklerose und Osteoporose
- Schwangerschaft
Alternative zur Anwendung
- Unterwassermassage
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Eine traditionelle Massageanwendung, bei der das Weichgewebe mit einer speziellen Abfolge oberflächlich und tiefenwirksam ausgeführter Griffe mit den Händen des Masseurs/der Masseurin bearbeitet wird. Die Massage beschleunigt das Entfernen oberflächlicher verhornter Hautreste, normalisiert die Spannung von Haut und Unterhaut und wirkt in der Tiefe auch auf die Muskulatur. Sie verbessert die Muskelaktivität, fördert die Durchblutung und sorgt für ein insgesamt angenehmes Körpergefühl.
Ablauf der Anwendung
Der Masseur/die Masseurin massiert mithilfe eines Gleitmittels (Emulsion, Öl, Creme) die Haut, das Unterhautgewebe und die Muskulatur an verschiedenen Körperpartien mit speziellen Techniken – Reiben, Kneten, Klopfen u. Ä. Die Teilmassage betrifft meist Rücken und Nacken; die Ganzkörpermassage den gesamten Körper.
Hauptindikationen
- Erkrankungen und Schmerzen der Wirbelsäule und Gelenke
- chronische rheumatische Erkrankungen
- nervöse Störungen
- Rekonvaleszenz nach schweren Verletzungen und Erkrankungen sowie Zustände nach allgemeiner Erschöpfung, Stress und muskulärer Ermüdung
Hauptkontraindikationen
- alle fieberhaften, infektiösen und akuten entzündlichen Zustände
- alle onkologischen Erkrankungen
- Zustände, die absolute Ruhe erfordern, eitrige und pilzbedingte Hautinfektionen
- Verletzung der Hautintegrität im Bereich der Massage
- dekompensierte (unbehandelte) Herz- und Gefäßerkrankungen
- Krampfadern im Anwendungsbereich der Massage
- Schwellungen im Anwendungsbereich
- bestimmte Blutungserkrankungen
- fortgeschrittene Arteriosklerose und Osteoporose
- Schwangerschaft
Alternative zur Anwendung
- Unterwassermassage
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Eine traditionelle Massageanwendung, bei der das Weichgewebe mit einer speziellen Abfolge oberflächlich und tiefenwirksam ausgeführter Griffe mit den Händen des Masseurs/der Masseurin bearbeitet wird. Die Massage beschleunigt das Entfernen oberflächlicher verhornter Hautreste, normalisiert die Spannung von Haut und Unterhaut und wirkt in der Tiefe auch auf die Muskulatur. Sie verbessert die Muskelaktivität, fördert die Durchblutung und sorgt für ein insgesamt angenehmes Körpergefühl.
Ablauf der Anwendung
Der Masseur/die Masseurin massiert mithilfe eines Gleitmittels (Emulsion, Öl, Creme) die Haut, das Unterhautgewebe und die Muskulatur an verschiedenen Körperpartien mit speziellen Techniken – Reiben, Kneten, Klopfen u. Ä. Die Teilmassage betrifft meist Rücken und Nacken; die Ganzkörpermassage den gesamten Körper.
Hauptindikationen
- Erkrankungen und Schmerzen der Wirbelsäule und Gelenke
- chronische rheumatische Erkrankungen
- nervöse Störungen
- Rekonvaleszenz nach schweren Verletzungen und Erkrankungen sowie Zustände nach allgemeiner Erschöpfung, Stress und muskulärer Ermüdung
Hauptkontraindikationen
- alle fieberhaften, infektiösen und akuten entzündlichen Zustände
- alle onkologischen Erkrankungen
- Zustände, die absolute Ruhe erfordern, eitrige und pilzbedingte Hautinfektionen
- Verletzung der Hautintegrität im Bereich der Massage
- dekompensierte (unbehandelte) Herz- und Gefäßerkrankungen
- Krampfadern im Anwendungsbereich der Massage
- Schwellungen im Anwendungsbereich
- bestimmte Blutungserkrankungen
- fortgeschrittene Arteriosklerose und Osteoporose
- Schwangerschaft
Alternative zur Anwendung
- Unterwassermassage
Dauer der Anwendung
- 45 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Massage ist eine Therapieform, bei der durch Streichen, Reiben und Druck Schmerzen und Stress gelindert werden können. Sie beschleunigt das Entfernen oberflächlicher verhornter Hautreste, normalisiert die Spannung von Haut und Unterhaut und wirkt in der Tiefe auch auf die Muskulatur. Sie verbessert die Muskelaktivität, fördert die Durchblutung und sorgt für ein insgesamt angenehmes Körpergefühl. Die Massage ist eine der ältesten Therapieformen.
Ablauf der Anwendung
Mit speziellen Grifftechniken in Kombination mit ätherischen Ölen löst der Masseur/die Masseurin Verspannungen im Weichgewebe und führt den Körper in einen Zustand tiefer Entspannung. Es kommt zur Zellerneuerung, und toxische Stoffe werden aus dem Körper abtransportiert. Die Massage erfolgt in Rücken- oder Bauchlage.
Hauptindikationen
- Erkrankungen und Schmerzen der Wirbelsäule und Gelenke
- chronische rheumatische Erkrankungen
- Erkrankungen des Blutkreislaufs und des Atmungssystems
- nervöse Störungen
- Rekonvaleszenz nach schweren Verletzungen und Erkrankungen sowie Zustände nach allgemeiner Erschöpfung, Stress und muskulärer Ermüdung
Hauptkontraindikationen
- alle fieberhaften, infektiösen und akuten entzündlichen Zustände
- alle onkologischen Erkrankungen
- Zustände, die absolute Ruhe erfordern
- eitrige und pilzbedingte Hautinfektionen
- Verletzung der Hautintegrität im Bereich der Massage
- dekompensierte (unbehandelte) Herz- und Gefäßerkrankungen
- Krampfadern im Anwendungsbereich der Massage
- Schwellungen im Anwendungsbereich
- bestimmte Blutungserkrankungen
- fortgeschrittene Arteriosklerose und Osteoporose
- Schwangerschaft
Alternative zur Anwendung
- klassische Massage
Dauer der Anwendung
- 45 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Eine Reflexanwendung zur Beeinflussung von Erkrankungen aller Körperbereiche. Die Therapie nutzt Reflexzonen an der Fußsohle, um einzelne innere Organe zu beeinflussen. Sanfter Druck auf spezifische Punkte an der Fußsohle unterstützt deren korrekte Funktion und führt zugleich zu einer angenehmen Entspannung der Fußmuskulatur.
Hauptindikationen
- Schmerzen der Wirbelsäule und Gelenke
- Kopfschmerzen
- Allergien, Heuschnupfen
- funktionelle Erkrankungen von Magen, Darm und Gallenblase, z. B. Verstopfung, Durchfall, Zustände von Müdigkeit und Erschöpfung, Depressionen u. Ä.
Hauptkontraindikationen
- Hauterkrankungen
- Ekzeme
- Pilzinfektionen
- Fußverletzungen mit Hämatomen
- Zustände erhöhter Blutungsneigung
- Tumoren
- sklerotische Gefäße im Bereich der Knöchel
Alternative zur Anwendung
- Akupunktur
Dauer der Anwendung
- 35 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Massage ist eine Therapieform, bei der durch verschiedene Grifftechniken, Streichen, Reiben und Druck Schmerzen und Stress gelindert werden können. Sie beschleunigt das Entfernen oberflächlicher verhornter Hautreste, normalisiert die Spannung von Haut und Unterhaut und wirkt in der Tiefe auch auf die Muskulatur. Sie verbessert die Muskelaktivität, fördert die Durchblutung und sorgt für ein insgesamt angenehmes Körpergefühl. Die Massage ist eine der ältesten Therapieformen.
Ablauf der Anwendung
Die Anwendung erfolgt mit Lavasteinen, die auf eine angenehme Temperatur erwärmt werden. Der Masseur/die Masseurin legt sie auf den Körper des Gastes. Der Körper nimmt etwa 20 Minuten lang die Wärme auf; anschließend erfolgt eine sanfte Massage entlang der Wirbelsäule.
Hauptindikationen
- Erkrankungen und Schmerzen der Wirbelsäule und Gelenke
- chronische rheumatische Erkrankungen
- Erkrankungen des Atmungssystems
- nervöse Störungen
- Rekonvaleszenz nach schweren Verletzungen und Erkrankungen sowie Zustände nach allgemeiner Erschöpfung, Stress und muskulärer Ermüdung
Hauptkontraindikationen
- alle fieberhaften, infektiösen und akuten entzündlichen Zustände
- alle onkologischen Erkrankungen
- Zustände, die absolute Ruhe erfordern
- eitrige und pilzbedingte Hautinfektionen
- Verletzung der Hautintegrität im Bereich der Massage
- dekompensierte (unbehandelte) Herz- und Gefäßerkrankungen
- Krampfadern im Anwendungsbereich der Massage
- Schwellungen im Anwendungsbereich
- bestimmte Blutungserkrankungen
- fortgeschrittene Arteriosklerose und Osteoporose
- Schwangerschaft
Dauer der Anwendung
- 50 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Eine Reflexanwendung zur Beeinflussung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und inneren Erkrankungen. Beim Schröpfen wirken wir – ähnlich wie bei der Akupunktur – auf aktive Punkte und ganze Meridianbereiche ein.
Meridiane – Bahnen im Körper, in denen die Lebensenergie (Qi) fließt.
Ablauf der Anwendung
Der Gast entkleidet sich bis auf die Unterwäsche und legt sich in Bauchlage auf die Liege. Die Masseurin appliziert die Schröpfgläser auf Reflexpunkte nach einem vorgegebenen Schema. Mithilfe einer Flamme wird im Glas ein Unterdruck erzeugt, anschließend wird es auf die Haut gesetzt. Durch den Unterdruck wird Haut, Unterhaut und Bindegewebe in das Glas gezogen, wodurch es zu einer intensiven Durchblutung kommt. Dadurch werden Stoffwechsel und Austauschprozesse unterstützt, die Durchblutung gefördert und die Lebensenergie (Qi) aktiviert.
Hauptindikationen
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- innere Erkrankungen
Hauptkontraindikationen
- geschädigte oder erkrankte Haut – Ausschläge, Ekzeme, Hämatome, Verletzungen oder eitrige Infektionen
- akute Allgemeinerkrankungen
- Einnahme blutverdünnender Medikamente (Antikoagulanzien)
Alternative zur Anwendung
- Akupunktur
Dauer der Anwendung
- 30 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Die indische Kopfmassage ist eine sanfte Behandlung von Kopf, Nacken, Schultern und Oberarmen. Sie reduziert Alltagsstress, Kopf- und Augenschmerzen sowie Verspannungen in Schultern, Nacken und Hals, verbessert die Haarqualität, fördert das seelische Wohlbefinden und harmonisiert den Organismus insgesamt körperlich wie psychisch. Sie verbessert die Durchblutung in verhärteten Muskeln, gibt Kraft und Vitalität zurück, unterstützt die Funktion des Immunsystems und fördert das Haarwachstum.
Ablauf der Anwendung
Die Massage erfolgt im Sitzen oder Liegen, auch über der Kleidung möglich. Sie beginnt im Nacken- und Halsbereich, setzt sich über den Kopf bis ins Gesicht fort. Die Massage wird gezielt an bestimmten Punkten am Kopf durchgeführt. Sie kann „trocken“ oder mit einem pflegenden Öl zur Verbesserung von Haut- und Haarqualität durchgeführt werden. Abschließend erfolgt eine Massage von Gesicht und Ohrläppchen.
Hauptindikationen
- Kopfschmerzen (Migräne)
- Gefühl von Steifheit und Spannung im Bereich der Nackenmuskulatur
- Stressabbau, Schlaflosigkeit, Stärkung des Immunsystems, Depressionen
- unterstützt die Stärkung des Blut- und Lymphkreislaufs
Hauptkontraindikationen
- Infektionskrankheiten, Fieber
- Hypertonie oder Hypotonie
- lokale Infektion oder Entzündung
- Tumorerkrankungen
- Gefäßerkrankungen
- Epilepsie
- Schuppenflechte
Dauer der Anwendung
- 30 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Diese Anwendung gehört zu den historisch ältesten klassischen Wassertherapien. Das CO2-Bad wird bei einer Temperatur von 28–34 °C verabreicht; bei höheren Temperaturen entweicht das Kohlendioxid schnell in die Luft und das Bad ist unwirksam.
Ablauf der Anwendung
Der nackte Gast taucht in das Bad ein und bleibt während der gesamten Dauer in absoluter Ruhe. Auf der Haut bilden sich mehr oder weniger viele Kohlendioxidbläschen. Das anfängliche Kältegefühl wird durch ein leichtes Wärmegefühl ersetzt; der Blutdruck sinkt, und der Organismus entspannt sich muskulär und psychisch.
Hauptindikationen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Bluthochdruck
Hauptkontraindikationen
- niedriger Blutdruck
- akute Herzmuskelentzündung
- Arrhythmien, Tachyarrhythmien
- Anämie, nässende Hauterkrankungen
- geschädigte Hautbarriere, Epilepsie
- Schwangerschaft
- sonstige allgemeine Kontraindikationen der Wassertherapie
Alternative zur Anwendung
- Trockenes Kohlensäurebad
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung; rutschfestes Schuhwerk ist empfehlenswert
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Das trockene Kohlensäurebad ist eine Anwendung von gasförmigem Kohlendioxid am Körper in einem geschlossenen Kunststoffbeutel. Nach der Aufnahme des Gases über die Haut verbessert sich die Durchblutung des Gewebes, wodurch Heilungs- und Regenerationsprozesse beschleunigt werden. Muskelermüdung nimmt ab, und Blutdruckwerte können sich regulieren.
Ablauf der Anwendung
Das Fachpersonal führt den Gast in die Kabine und bittet ihn, sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen. Der Gast legt sich auf die Liege, und das Personal schiebt ihn in den Folienbeutel, der anschließend mit Kohlendioxid gefüllt wird. Nach Ablauf der Zeit hilft das Personal dem Gast vorsichtig aus dem Beutel, damit er das austretende CO₂ nicht einatmet.
Hauptindikationen
- arterielle Hypertonie
- ischämische Herzkrankheit
- Diabetes mellitus mit Durchblutungsstörungen, venöser Insuffizienz, Dekubitus, schlecht heilenden Wunden
Hauptkontraindikationen
- schwere Anämie und Polyglobulie
- schwere Herzinsuffizienz
- schwere Koronarsklerose
- gefährliche Blutungszustände
Alternative zur Anwendung
- Kohlensäurebäder
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Diese Anwendung ist ein klassisches Bad bei 28–34 °C mit sauerstoffangereichertem Wasser (O2).
Ablauf der Anwendung
Der nackte Gast taucht in das Bad ein und bleibt während der gesamten Dauer in absoluter Ruhe. Auf der Haut bilden sich mehr oder weniger viele Sauerstoffbläschen. Das anfängliche Kältegefühl wird durch ein leichtes Wärmegefühl ersetzt; der Blutdruck sinkt, und der Organismus entspannt sich muskulär und psychisch.
Hauptindikationen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Bluthochdruck
Hauptkontraindikationen
- niedriger Blutdruck
- akute Herzmuskelentzündung
- Arrhythmien
- Anämie, nässende Hauterkrankungen
- geschädigte Hautbarriere, Epilepsie
- Schwangerschaft
- sonstige allgemeine Kontraindikationen der Wassertherapie
Alternative zur Anwendung
- Kohlensäurebad
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung; rutschfestes Schuhwerk ist empfehlenswert
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Bei diesem Bad wird eine Kombination aus Wärme und starker mechanischer Reizung durch wirbelndes Wasser genutzt. Das Wasser wird aus der Wanne angesaugt und über Pumpen und Düsen wieder zurückgeführt.
Ablauf der Anwendung
Der nackte Gast liegt in einem Bad bei 35–37 °C in einer speziellen Wanne, deren Boden und Seitenwände mit einer Reihe von Wasserdüsen ausgestattet sind, aus denen Wasserstrahlen austreten. Manchmal wird dem Wasserstrahl ein Strom von Luftbläschen beigemischt oder es erfolgt gleichzeitig eine Massage durch Luftbläschen ähnlich wie beim Perlblasenbad.
Hauptindikationen
- geeignet bei chronischen, entzündlichen und degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule und Gelenke
- Durchblutungsstörungen der Extremitäten
- Schlaflosigkeit
- neurologische Erkrankungen
- Regeneration des Organismus
Hauptkontraindikationen
- akute Erkrankungen
- Venenentzündung, Krampfadern
- allgemeine Kontraindikationen der Wassertherapie
Alternative zur Anwendung
- Whirlpoolbad mit Perlblasen
- Unterwassermassage
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Es handelt sich um ein Wannenbad, bei dem das Karlsbader Mineralsalz der spezifische Wirkstoffträger ist. Weitere Zusatzoptionen sind z. B. Turmalin, Lavendelöle, Zitrus u. Ä.
Ablauf der Anwendung
Der nackte Gast nimmt ein Bad bei 35–37 °C. Durch die Kombination eines warmen Bades mit Mineralsalz oder einem gewählten Zusatz sowie Aromatherapie wird die Durchblutung des Gewebes verbessert und der Organismus insgesamt entspannt. Das Bad hat eine ausgeprägte sedative (beruhigende) Wirkung. Sofern nicht anders verordnet, wird der Zusatz nach dem Bad nicht abgespült.
Hauptindikationen
- Lockerung muskulärer und nervlicher Anspannung
- Zustände nach Operationen, Verletzungen, schweren Erkrankungen
- chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates
Hauptkontraindikationen
- akute Erkrankungen
- allgemeine Kontraindikationen der Wassertherapie
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Es handelt sich um ein Bad in der Wanne, bei dem durch Perldüsen am Wannenboden fein komprimierte Luft aufsteigt.
Ablauf der Anwendung
Der nackte Gast nimmt ein Bad bei 35–37 °C. Durch die Kombination der Wirkung eines warmen Bades und der Mikromassage der Haut durch Luftbläschen wird die Durchblutung des Gewebes verbessert und der Organismus insgesamt entspannt. Das Bad hat eine deutlich beruhigende Wirkung.
Hauptindikationen
- Lockerung muskulärer und nervlicher Anspannung
- Zustände nach Operationen, Verletzungen
- chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates
Hauptkontraindikationen
- akute Erkrankungen
- allgemeine Kontraindikationen der Wassertherapie
Alternative zur Anwendung
- Sauerstoffbad
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Ein natürliches Moorbad wird auf 35–37 °C erwärmt. Moor besitzt eine hohe Wärmespeicherfähigkeit und erwärmt den Organismus in der Tiefe. Neben der schmerzlindernden Wirkung hat es auch hervorragende regenerative, entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften. Im Vergleich zur Moorpackung ist bei Moorbädern die mechanische Wirkung in Verbindung mit der Wirkung der enthaltenen Stoffe stärker ausgeprägt.
Ablauf der Anwendung
Der nackte Gast wird in ein dünnflüssiges, sehr warmes Bad eingetaucht. Nach dem Bad folgt das Abspülen mit Trinkwasser und Ruhe auf der Liege in einem trockenen Wickel.
Hauptindikationen
- chronische rheumatische Erkrankungen
- urologische, gynäkologische und dermatologische Erkrankungen
- geeignet bei entzündlichen und degenerativen Erkrankungen von Gelenken und Wirbelsäule
Hauptkontraindikationen
- instabile ischämische Herzkrankheit
- unbehandelter oder schlecht eingestellter Bluthochdruck
- akute Erkrankung oder Infektion
- Venenentzündung bei Krampfadern
- kürzlich diagnostizierte onkologische Erkrankung mit laufender Behandlung
- Schwangerschaft
Alternative zur Anwendung
- Moorpackung
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Für Inhalationen werden Mineralwässer (Vincentka) verwendet, die zur Entspannung der Bronchialmuskulatur beitragen (Bronchodilatation – Erweiterung des Bronchiallumens), Schleim aus den Schleimhäuten der Atemwege lösen, entzündungshemmend wirken und die Atemwege desinfizieren.
- Eukalyptus
- Mucosolvan
Ablauf der Anwendung
Der Gast kommt normal bekleidet, wird vom Personal zum Inhalationsgerät geführt und atmet anschließend im Sitzen langsam den kalten Aerosolnebel durch Nase und Mund ein.
Hauptindikationen
- Asthma bronchiale
- chronische Erkrankungen der Atemwege
- Vorbeugung gegen Katarrhe der Atemwege
- allergische Manifestationen im Bereich der Atemwege, Heuschnupfen
- Bronchopneumonie, chronische Laryngitis, Pharyngitis, Sinusitis und Rhinitis
Hauptkontraindikationen
- akute Infektionen der Atemwege
Alternative zur Anwendung
- Sauerstofftherapie
Dauer der Anwendung
- 10–15 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Es handelt sich um das Einatmen von medizinischem Sauerstoff. Die erhöhte Konzentration im Blut stimuliert die Zellaktivität des menschlichen Körpers, beschleunigt Stoffwechselprozesse, steigert die Aktivität des Nervensystems und verbessert die Organfunktion.
Ablauf der Anwendung
Die Sauerstoffgabe erfolgt über eine spezielle Nasenbrille, die an eine Befeuchtereinheit (sog. Nebulisator) angeschlossen ist. Während der Anwendung sitzt der Gast ruhig und achtet auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Hauptindikationen
- alle krankhaften Zustände, die zu einer verminderten Sauerstoffsättigung des Blutes führen
- Stress, Erschöpfung
Hauptkontraindikationen
- akute Erkrankungen
Alternative zur Anwendung
- Inhalation
Dauer der Anwendung
- 30–40 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Die Magnetotherapie ist eine natürliche und für den Organismus schonende physikalische Behandlungsmethode. Durch die Wirkung eines gepulsten Magnetfeldes werden Gewebe auf zellulärer Ebene beeinflusst, was zur Linderung bzw. in manchen Fällen zur vollständigen Beseitigung bestimmter Beschwerden führen kann. Gleichzeitig werden Regenerationsprozesse von Zellen und Muskelgewebe unterstützt, Schmerzen gelindert, Gefäße erweitert und die Durchblutung der behandelten Region verbessert. Sie harmonisiert das vegetative Nervensystem und wirkt entzündungshemmend, antirheumatisch und abschwellend.
Ablauf der Anwendung
Am jeweiligen Körperbereich werden Applikatoren in Form eines Rings oder einer Platte angelegt.
Hauptindikationen
- degenerative, entzündliche und funktionelle Erkrankungen des Bewegungsapparates
- neurologische Erkrankungen
- Hauterkrankungen
Hauptkontraindikationen
- Schwangerschaft
- Herzschrittmacher
- Blutungen jeglicher Ursache
- akute Tuberkulose
- Tumordiagnose + Chemotherapie (nach ärztlichem Ermessen)
- infektiöse oder mykotische Erkrankungen
- Epilepsie
- hämatologische Erkrankungen
- Hypotonie
- kardiopulmonale Dekompensation
Alternative zur Anwendung
- Ultraschall
- DD-Ströme
Dauer der Anwendung
- 20–40 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Biostimul ist eine Marke der neuen Generation umweltfreundlicher Lichttherapiesysteme, die als erste weltweit die moderne Methode der progressiven Phototherapie FOTONYX zu therapeutischen und präventiven Zwecken nutzt – mit klinisch nachgewiesener schmerzlindernder (analgetischer), entzündungshemmender und biostimulierender (regenerationsfördernder) Wirkung. Ergebnisse zeigen sich in der Regel bereits nach einigen Tagen, in manchen Fällen jedoch schon nach der ersten Anwendung.
Ablauf der Anwendung
Der Gast entkleidet den erforderlichen Körperbereich, und der Physiotherapeut appliziert Heillicht aus einer Entfernung von ca. 5–10 cm – es handelt sich also um eine berührungslose Anwendung. Während der Anwendung tragen sowohl Gast als auch Therapeut spezielle Schutzbrillen.
Hauptindikationen
- Beschwerden des Bewegungsapparates
- Haut- (dermatologische) und zahnmedizinische Beschwerden
- Erkrankungen der Mund- und Nasenschleimhaut
- gynäkologische Beschwerden einschließlich in der Schwangerschaft sowie nach der Geburt
- Beschwerden des Kreislaufsystems
- Wundheilung, schmerzhafte Zustände
- Zivilisationskrankheiten (Allergien, Diabetes, Immunsystem, Prostata, Erektionsstörungen, Schlafstörungen u. a.)
- gewöhnliche Erkältung oder Grippe
Hauptkontraindikationen
- Tumorerkrankungen
- Epilepsie
- Überfunktion der Schilddrüse
- akute Infektionsherde (fieberhafte Zustände)
Alternative zur Anwendung
- Biostimulationslampe
Dauer der Anwendung
- 5–20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Hilfsmittel erforderlich
Charakter der Anwendung
Therapeutische Anwendung von Ultraschallwellen mit gewählten Parametern.
Ablauf der Anwendung
Eine geschulte Fachkraft behandelt über ein Kontaktmedium eine vom Arzt festgelegte Körperregion des Patienten mit einem speziellen Ultraschallkopf. Ultraschall bewirkt eine Mikromassage des Gewebes, begleitet von einer gleichzeitigen Erwärmung am Applikationsort. Das Ergebnis ist eine verbesserte Durchblutung und Gewebeernährung, eine Lockerung von Muskelkontrakturen, eine Korrektur von Narben, eine entzündungshemmende Wirkung sowie eine Schmerzlinderung bei Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Hauptindikationen
- vertebrogenes Syndrom
- Arthrosen
- Gelenkhydrops (Ergüsse), Myalgien (Muskelschmerzen)
- chronische rheumatische Entzündungen
- Dupuytren-Kontraktur
- Epikondylitiden
- Knochenerkrankungen
- bestimmte Hauterkrankungen
Hauptkontraindikationen
- Schwangerschaft
- Blutungen jeglicher Ursache
- Tuberkulose, Tumordiagnose + Chemotherapie (nach ärztlichem Ermessen)
- Epilepsie
- hämatologische Erkrankungen
- Hypotonie
- kardiopulmonale Dekompensation
Alternative zur Anwendung
- DD-Ströme
- Magnetotherapie
Dauer der Anwendung
- 5–20 Minuten gemäß ärztlicher Verordnung
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Die Elektrotherapie nutzt die Wirkung verschiedener Arten elektrischer Ströme niedriger Intensität auf den menschlichen Körper. Diese Behandlung verbessert die Durchblutung der betroffenen Region und entspannt die Muskulatur. Aufgrund ihrer schmerzlindernden Wirkung wird sie insbesondere bei einer Reihe schmerzhafter Zustände eingesetzt.
Ablauf der Anwendung
Geschultes medizinisches Personal legt je nach ärztlicher Indikation Elektroden an die entsprechende Körperregion an. Die Elektroden werden auf die schmerzende Stelle oder ein Gelenk (z. B. Wirbelsäule, Schulter, Knie usw.) appliziert. Die Anwendung erfolgt im Liegen oder Sitzen auf der entblößten Körperstelle. Während der Anwendung spürt der Gast ein angenehmes Kribbeln; Schmerzen im Anwendungsbereich dürfen nicht auftreten.
Hauptindikationen
- posttraumatische Zustände (Prellungen und Zerrungen, Verrenkungen u. Ä.)
- Erkrankungen des Bewegungsapparates (Rückenschmerzen, zervikokraniales und zervikobrachiales Syndrom, Arthrose)
- Neuralgien, Neuritiden
- Durchblutungsstörungen (Raynaud-Krankheit, Krampfadern, Venenentzündungen, Erfrierungen, ischämische Erkrankung der unteren Extremitäten)
Hauptkontraindikationen
- Schwangerschaft
- Herzschrittmacher
- Blutungen jeglicher Ursache, Tuberkulose
- Tumordiagnose + Chemotherapie (nach ärztlichem Ermessen)
- infektiöse oder mykotische Erkrankungen
- Epilepsie
- hämatologische Erkrankungen
- Hypotonie
- kardiopulmonale Dekompensation
Alternative zur Anwendung
- Ultraschall
- Magnetotherapie
Dauer der Anwendung
- max. 15 Minuten – je nach Diagnose
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Die gerätegestützte Lymphdrainage wird zur Behandlung von Lymphödemen der oberen und unteren Extremitäten eingesetzt – sowohl primären (angeborenen) als auch sekundären (z. B. postoperative oder posttraumatische Zustände). Vor der Verordnung der Anwendungen ist eine Untersuchung durch einen Facharzt erforderlich, der diese Ödeme von Schwellungen aufgrund von Funktionsstörungen innerer Organe abgrenzt. Die gerätegestützte Lymphdrainage wird auch wegen ihrer kosmetischen Effekte genutzt.
Ablauf der Anwendung
Vor Beginn führt der Lymphtherapeut/die Lymphtherapeutin eine grundlegende Behandlung der Lymphknoten durch. Anschließend erhält der Gast spezielle Manschetten für obere und/oder untere Extremitäten. Die Manschetten sind in mehrere Luftkammern unterteilt, die mithilfe elektromagnetischer Ventile mit einem bestimmten Druck mit Luft gefüllt werden. Der Druckaufbau stimuliert die manuelle Lymphdrainage. Nach Abschluss der Anwendung empfiehlt es sich, an der behandelten Extremität eine Kompressionsmanschette anzulegen, um den Effekt der Drainage langfristig zu erhalten.
Hauptindikationen
- primäres und sekundäres Lymphödem
- gynoide Adipositas
- Syndrom schwerer und müder Beine
- chronische venöse Insuffizienz ohne entzündliche Zeichen
- Cellulite
- kosmetisch störende Schwellungen im Bereich von Hals und Kopf
- schmerzhafte Arthrose, insbesondere großer Gelenke
- Rekonditionierung
Hauptkontraindikationen
- Entzündungen der Haut und Weichteile einschließlich Venenentzündung
- eitrige Hautwunden und Geschwüre
- nicht ausgeheilte oder rezidivierende Tumorerkrankung
- instabil erhöhte Schilddrüsenfunktion
- Herzinsuffizienz
- instabiles bronchiales Asthma und chronische Bronchitis
- instabile ischämische Herzkrankheit
- instabiler Bluthochdruck
- schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung
- Infektionen, insbesondere bakteriell
- Bauchschmerzen unklarer Ursache
- Impfung in den letzten 5 Tagen
- Zustände nach Operationen, wenn die Heilung noch nicht abgeschlossen ist oder postoperative Komplikationen auftreten
Alternative zur Anwendung
- manuelle Lymphdrainage
- Lymphmassage
Dauer der Anwendung
- 30 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- nahtlose elastische Hosen und Kompressionsmanschetten
Charakter der Anwendung
Paraffin ist eine Masse, die Wärme speichern kann und beim Übergang vom flüssigen in den festen Zustand durch Kontakt mit der Umgebung Wärme abgibt. Dieser Effekt wird bei der Paraffin-Handpackung genutzt. Die Anwendung ist vor allem bei rheumatologischen Erkrankungen im Stadium ohne aktive Entzündung angezeigt und ist zugleich wegen ihres Nebeneffekts beliebt – sie macht die Haut geschmeidig.
Ablauf der Anwendung
Saubere, desinfizierte Hände ohne Schmuck und Uhr werden auf Aufforderung des Personals in ein Paraffinbad getaucht. Für eine bessere Qualität werden die Hände dreimal eingetaucht, mit kurzen Pausen zum Abtropfen überschüssigen Paraffins und zum leichten Erstarren der bereits aufgetragenen Schicht. Im letzten Schritt wird jede Hand einzeln eingewickelt, und die Packung darf einwirken.
Hauptindikationen
- chronische rheumatische Erkrankungen, insbesondere der kleinen Handgelenke
Hauptkontraindikationen
- offene Hauterkrankungen
- onkologische Erkrankungen
- unkorrigierte Hypertonie
Alternative zur Anwendung
- Whirlpoolbad der oberen Extremitäten
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung
Charakter der Anwendung
Moor ist eine schwarze Masse, die in der Natur durch Zersetzung von Pflanzen entsteht und zu Heilzwecken in zerkleinerter Form in einer Mischung mit Wasser verwendet wird. Die Moorpackung wird auf 42–44 °C erhitzt, auf vom Arzt festgelegte Körperpartien aufgetragen und 15–20 Minuten belassen. Am Applikationsort wirken Inhaltsstoffe, insbesondere Schwefelverbindungen, Eisen und Huminsäuren. Die Anwendung führt zu einer stärkeren Durchblutung des Gewebes und des gesamten Organismus, zur Entspannung der Muskulatur und zur Schmerzlinderung. Neben der analgetischen und regenerativen Wirkung wirkt die Anwendung von Moorbädern und -packungen zudem entzündungshemmend und antibakteriell.
Ablauf der Anwendung
Der Gast legt die Kleidung ab und legt sich auf die Liege. Das Moor wird gemäß Plan und ärztlicher Verordnung direkt auf die Haut aufgetragen; nach Ablauf der Einwirkzeit wird es mit Trinkwasser abgewaschen. Anschließend folgt Ruhe im trockenen Wickel auf der Liege.
Hauptindikationen
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Erkrankungen der Atemwege
- Stoffwechselerkrankungen
- urologische Erkrankungen
- Erkrankungen des Nervensystems
Hauptkontraindikationen
- instabile ischämische Herzkrankheit
- schlecht eingestellter Bluthochdruck
- akute Erkrankung oder Infektion
- Venenentzündung bei Krampfadern
- kürzlich diagnostizierte onkologische Erkrankung mit laufender Behandlung
- Schwangerschaft
Alternative zur Anwendung
- Paraffinpackung
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Die Paraffinpackung ist eine Form der Thermotherapie, bei der ein mit erwärmtem Paraffin getränktes Baumwolltuch auf einen vom Arzt festgelegten, entblößten Körperbereich aufgelegt wird, wodurch die Gelenke erwärmt werden. Die Wärmequelle ist die beim Übergang von Paraffin aus dem flüssigen in den festen Zustand freiwerdende Erstarrungswärme. Da Paraffin die Wärme sehr langsam abgibt, werden Gelenke, verspannte Muskulatur oder die Wirbelsäule schonend durchwärmt.
Alternativ kann auch eine Honig-, Schokoladen- oder Hanfpackung gewählt werden.
Ablauf der Anwendung
Paraffinplatten werden auf zuvor festgelegte Körperstellen aufgelegt und mit einer Folienabdeckung sowie einer warmen Decke bedeckt. Der Gast liegt 20 Minuten mit der Packung auf der Liege; anschließend entfernt das Personal die Abdeckungen und reinigt den Gast.
Hauptindikationen
- chronische rheumatische Erkrankungen
- Erkrankungen der Wirbelsäule und damit zusammenhängende Beschwerden
Hauptkontraindikationen
- Herzerkrankungen
- unbehandelte oder schlecht eingestellte Hypertonie
- Hauterkrankungen
- onkologische Erkrankungen
Alternative zur Anwendung
- Teil-Moorpackung
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Biostimul ist eine Marke der neuen Generation umweltfreundlicher Lichttherapiesysteme, die als erste weltweit die moderne Methode der progressiven Phototherapie FOTONYX zu therapeutischen und präventiven Zwecken nutzt – mit klinisch nachgewiesener schmerzlindernder (analgetischer), entzündungshemmender und biostimulierender (regenerationsfördernder) Wirkung. Ergebnisse zeigen sich in der Regel bereits nach einigen Tagen, in manchen Fällen jedoch schon nach der ersten Anwendung.
Ablauf der Anwendung
Der Patient entkleidet den erforderlichen Körperbereich, und der Physiotherapeut appliziert Heillicht aus einer Entfernung von ca. 5–10 cm – es handelt sich also um eine berührungslose Anwendung. Während der Anwendung tragen sowohl Patient als auch Therapeut spezielle Schutzbrillen.
Hauptindikationen
- Beschwerden des Bewegungsapparates
- Haut- (dermatologische) und zahnmedizinische Beschwerden
- Erkrankungen der Mund- und Nasenschleimhaut
- gynäkologische Beschwerden einschließlich in der Schwangerschaft sowie nach der Geburt
- Beschwerden des Kreislaufsystems
- Wundheilung, schmerzhafte Zustände
- Zivilisationskrankheiten (Allergien, Diabetes, Immunsystem, Prostata, Erektionsstörungen, Schlafstörungen u. a.)
- gewöhnliche Erkältung oder Grippe
Hauptkontraindikationen
- Tumorerkrankungen
- Epilepsie
- Überfunktion der Schilddrüse
- akute Infektionsherde (fieberhafte Zustände)
Alternative zur Anwendung
- Biostimulationslaser
Dauer der Anwendung
- 10 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Charakter der Anwendung
Bei dieser Anwendung wird unter sterilen Bedingungen mit einer dünnen Nadel die vom Arzt verordnete Menge Kohlendioxidgas unter die Haut appliziert. Dies führt zu einer verbesserten Durchblutung des Gewebes, löst Muskelverspannungen, lindert Schmerzen und beeinflusst Reflexzonen.
Ablauf der Anwendung
Der Gast legt die Kleidung ab und setzt sich auf einen Stuhl oder bleibt (je nach Bedarf) stehen. Eine Pflegefachkraft injiziert die verordnete Gasmenge in zuvor vom Arzt festgelegte Stellen. Am häufigsten wird das Gas in den Rückenbereich appliziert. Während der Anwendung spürt der Gast einen leichten Stich; beim Einströmen des Gases kann ein ungewöhnliches Gefühl von leichtem Druck auftreten, bis hin zu leichtem Brennen sowie Kälte- oder Wärmeempfinden. Diese Empfindungen klingen jedoch sehr schnell ab.
Hauptindikationen
- Durchblutungsstörungen der Extremitäten
- ischämische Herzkrankheit
- degenerative Erkrankungen von Gelenken und Wirbelsäule mit Schmerzsyndrom
Hauptkontraindikationen
- lokale Entzündungen von Haut und Unterhaut an der Injektionsstelle
- Gerinnungsstörungen
- Antikoagulationstherapie
Alternative zur Anwendung
- Gruppen-Gasbad
- Trockenes Kohlensäurebad
Dauer der Anwendung
- 5 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- der Gast kann im Bademantel kommen
Multisensorische Wellness-Anwendung – ein perfektes Erlebnis für Körper und Geist
Gönnen Sie sich eine einzigartige Anwendung, die die Kraft von Wärme, Dampf, Licht, Wasser und natürlichen aromatherapeutischen Essenzen zu einem harmonischen Ganzen vereint. Dieses moderne Wellness-Ritual bringt tiefe Regeneration, Entspannung und Pflege, die Körper und Geist erfrischt.
Die Anwendung verbindet hydrothermale Technologie, natürliche Energien, Chromotherapie, Aromatherapie, Massageduschen, mineralische und pflanzliche Essenzen sowie eine präzise Temperatursteuerung. So entsteht ein Umfeld, das tiefe Entspannung fördert, die Zirkulation verbessert, den Organismus reinigt und die natürliche Erneuerung der Vitalität unterstützt.
Was die Anwendung bewirkt
- Energie-Reset und Leichtigkeit für den Körper
Wärme, Dampf und sanfte Infrarotstrahlung fördern die Muskelentspannung, verbessern die Durchblutung und unterstützen ein schnelleres Ausscheiden von Toxinen. Der Organismus wird in der Tiefe durchwärmt und startet eigene Regenerationsprozesse. - Unterstützung des Stoffwechsels und Körperformung
Der Wechsel von Wärme und Kälte in Kombination mit intensiver Temperaturstimulation kann den Stoffwechsel aktivieren, Wassereinlagerungen reduzieren und die Pflege problematischer Körperpartien unterstützen. - Hydratation und Revitalisierung der Haut
Feiner Dampf, mineralischer Nebel und nährende Essenzen hinterlassen die Haut geschmeidig, elastisch und sichtbar strahlender. Durch die Verbindung von Wärme und Feuchtigkeit werden Prozesse der Zellerneuerung aktiviert. - Stressabbau und Harmonisierung des gesamten Körpers
Aromatherapie und farbiges Licht (Chromotherapie) schaffen eine einzigartige Entspannungsatmosphäre, beruhigen das Nervensystem, fördern das Gleichgewicht und vermitteln ein angenehmes Gefühl innerer Ruhe. - Erfrischende Wasser-Rituale
Ein System aus Massageduschen ermöglicht die Stimulation des gesamten Körpers, unterstützt die Durchblutung und bringt sofortige Erleichterung bei Verspannungen. Dank moderner Technologie lassen sich die Wasserstrahlen gezielt an individuelle Bedürfnisse anpassen. - Ideale Ergänzung zu kosmetischen und Körperbehandlungen
Die Anwendung ist ein perfekter Bestandteil von Programmen zur Entgiftung, Figurpflege, Verbesserung der Hautqualität, Entspannung sowie von Lifting- und Remineralisierungskuren.
Wie die Anwendung abläuft
- Einstimmung – angenehme Temperatur, gedämpftes Licht und Aromatherapie schaffen Raum für tiefe Entspannung.
- Hydrothermale Phase – warmer Dampf und natürliche Wärmeschübe durchwärmen den Körper und lösen Muskelverspannungen.
- Dusch- und Wasserstimulation – sanfte bis intensivere Wasserstrahlen aktivieren den Stoffwechsel und unterstützen die Zirkulation.
- Chromotherapie – ein spezielles Lichtspektrum fördert Harmonie, Regeneration und seelisches Wohlbefinden.
- Abschließende Entspannung – sanfte Luftströmung und Aromatherapie vermitteln ein Gefühl von Leichtigkeit und Reinheit.
Dauer der Anwendung
- 25–35 Minuten
Ergebnis
Nach der Anwendung fühlen sich Gäste:
- entspannt,
- durchwärmt,
- leichter,
- mit reiner und strahlender Haut,
- körperlich und psychisch regeneriert.
Es handelt sich um ein luxuriöses multisensorisches Erlebnis, das moderne Technologie mit natürlichen Prinzipien für einen perfekten Wellness-Effekt verbindet.
Charakter der Anwendung
Diese Anwendung ist eine klassische Wassertherapie mit O2 und wird bei einer Temperatur von 28–34 °C verabreicht.
Ablauf der Anwendung
Der nackte Gast taucht in das Bad ein und bleibt während der gesamten Dauer in absoluter Ruhe. Auf der Haut bilden sich mehr oder weniger viele Sauerstoffbläschen. Das anfängliche Kältegefühl wird durch ein leichtes Wärmegefühl ersetzt; der Blutdruck sinkt, und der Organismus entspannt sich muskulär und psychisch.
Hauptindikationen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Bluthochdruck
Hauptkontraindikationen
- niedriger Blutdruck
- akute Herzmuskelentzündung
- Arrhythmien, Tachyarrhythmien
- Anämie, nässende Hauterkrankungen
- geschädigte Hautbarriere, Epilepsie
- Schwangerschaft
- sonstige allgemeine Kontraindikationen der Wassertherapie
Alternative zur Anwendung
- Kohlensäurebad
Dauer der Anwendung
- 20 Minuten
Was Sie mitbringen sollten
- keine spezielle Kleidung oder Ausrüstung; rutschfestes Schuhwerk ist empfehlenswert
- der Gast kann im Bademantel kommen